ÜBERGREIFEND
Kann Brandschutz der Arbeitssicherheit gefährlich werden – und ist er gar eine Konkurrentin der Security? Im Eröffnungsreferat der sicher27 gehen Roman Müller und Marcel Hirschi dieser Frage nach und zeigen typische Zielkonflikte und mögliche Lösungsansätze auf.
08:30 Uhr Mainstage

Roman Müller (links) ist Geschäftsführer der MPS Müller Projects & Services GmbH, ASA-Spezialist, Brandschutzfachmann, Prüfungsexperte ASGS, ehemaliger Feuerwehroffizier, First Responder BLS-AED und Verwaltungsrat der CSF Wunderle AG.

Marcel Hirschi ist Geschäftsführer der Security & Safety AG und bringt einen breiten Erfahrungsschatz aus der Veranstaltungs- und Eventsicherheit, aus Objektschutz und Revierdienste und aus der Sicherheitsberatung und dem Risk Management mit.
Er arbeitete im Spezialtiefbau. In einer Röhre in zehn Metern Tiefe mussten Schweissarbeiten verrichtet werden. Ein Gasgemisch entzündete sich. Als Philipp Bosshard geborgen werden konnte, waren 88 Prozent seiner Haut verbrannt. „Get Back. Move On“ erzählt die Geschichte von Philipp Bosshard und wie er dank Sport den Weg zurück in ein erfülltes Leben gefunden hat. Die Teilnehmenden erfahren, wie Rückschläge zu Resilienz und innerer Stärke werden, getragen von Empathie, Engagement und einem unterstützenden Netzwerk. Der Vortrag zeigt, wie Bewegung, klare Ziele und Gemeinschaft helfen, die Vergangenheit hinter sich zu lassen, neue Herausforderungen anzunehmen und an ihnen zu wachsen. Inspirierend, motivierend und praxisnah, ein Impuls für persönlichen und beruflichen Fortschritt.
15:10 Uhr Mainstage

Philipp Bosshard ist Schweizer Triathlet und Botschafter, der nach einem schweren Arbeitsunfall mit 88 Prozent verbrannter Haut zurück ins Leben und in den Sport fand. Mit beeindruckender Resilienz und Zielstrebigkeit nutzt er seine Erfahrungen, um Mut zu machen, Herausforderungen zu meistern und persönliche Grenzen zu überwinden. Sein Weg inspiriert und zeigt, wie Gemeinschaft, Bewegung und mentale Stärke Heilung und Fortschritt ermöglichen.
Wer im Krisenmanagement die Kommunikation vernachlässigt, geht ein hohes Risiko ein, sich eher früher als später in den Schlagzeilen der grossen Medien wiederzufinden. In diesem Workshop geht es darum, wie man sich rechtzeitig dagegen wappnet, wie die Krisenkommunikation das Krisenmanagement unterstützt und wie man durch richtiges Handeln Rücktrittsforderungen gar nicht erst aufkommen lässt.
09:30 Uhr Breakout-Räume
11:10 Uhr Breakout-Räume

Patrick Senn ist Experte für Krisenkommunikation, Buchautor und Speaker. Er hilft Organisationen und Persönlichkeiten in die oder aus den Schlagzeilen und profitiert dabei von seiner langjährigen Erfahrung als ehemaliger Journalist/Chefredaktor und gelernter Jurist. Zu seinen Kunden gehören Grossbetriebe ebenso wie KMU, Exekutivpolitiker, Vereine und Verbände oder Behörden.
Für den Brandschutzexperten steht der Brandschutz an erster Stelle. Das versteht sich von selbst. Doch dieses Silodenken mit isoliert nebeneinanderstehenden Fachplanungen verunmöglicht die systematische Erfassung von übergreifenden Abhängigkeiten und gefährdet die Gesamtsicherheit. In diesem Workshop untersuchen wir anhand konkreter Projektbeispiele, welche Risiken aus dieser fragmentierten Planung resultieren – und wir zeigen, wie Brandschutz-, Safety- und Security-Experten ihre jeweiligen Anforderungen verstehen und übergreifend miteinander abstimmen können, damit eine ganzheitliche Sicherheitsperspektive entsteht. Dabei wird sichergestellt, dass die Beiträge der einzelnen Disziplinen zu einem kohärenten Gesamtbild zusammengeführt werden.
09:30 Uhr Breakout-Räume
11:10 Uhr Breakout-Räume

Thomas Plattner ist Projektleiter und Partner bei der RISAM AG, Explosion Protection Manager CFPA-E, Sicherheitsingenieur EigV, Spezialist ASGS und Dr. sc. ETH Zürich.
FIRE
Die zukünftigen Brandschutzvorschriften markieren einen grundlegenden Wandel im Schweizer Brandschutz. Im Fokus stehen ein risikoorientierter Ansatz, verhältnismässige Schutzmassnahmen sowie eine stärkere Eigenverantwortung der Beteiligten. Die Vorschriften werden vereinfacht, harmonisiert und an aktuelle Entwicklungen im Bauwesen angepasst. Der Vortrag zeigt die wichtigsten Neuerungen, deren Auswirkungen auf Planung, Bewilligung und Vollzug sowie die zukünftige Ausrichtung des Schweizer Brandschutzes auf.

Michael Binz ist Holzbauingenieur mit 12 Jahren Praxiserfahrung sowie langjähriger Führungstätigkeit bei der VKF – zunächst sieben Jahre als Bereichsleiter Bautechnik, seit elf Jahren als Geschäftsbereichsleiter Brandschutz. Seit 2017 ist er aktiv im Projekt BSV 2026.
11:10 Uhr Breakout-Räume
Brandmeldeanlagen sind längst mehr als eine regulatorische Pflicht – sie sind zentrale Infrastruktur für Sicherheit und Geschäftskontinuität. Diese Keynote zeigt, wie Digitalisierung von der Planung bis zum Betrieb Mehrwert für alle Beteiligten schafft: Durch die nahtlose Nutzung von Plan-Daten können Planungsschritte automatisiert werden. Im Betrieb ermöglichen cloudbasierte Lösungen Technikern optimale Vorbereitung auf Wartungen, während Gebäudebetreiber von Echtzeit-Transparenz und proaktiven Instandhaltungsstrategien profitieren. Wir erkunden, wie smarte Systeme über den gesamten Anlagenlebenszyklus hinweg Mehrwert schaffen.

Alain Tappolet ist Produktmanager von digitalen Services für Brandmeldeanlagen bei der Siemens Schweiz AG. In den letzten 6 Jahren konnte er das digitale Fire Portfolio mitgestalten und erfolgreich im Schweizer Markt ausrollen. Seine Expertise in der Automatisierung von Planungsprozessen und Implementierung von Cloudlösungen für Endkunden macht ihn zum idealen Ansprechpartner für die Digitalisierung von Brandmeldeanlagen.
11:10 Uhr Mainstage
- Wasserstoff: Risikomanagement durch Gaswarnanlagen
- Natürliche Kältemittel
- Mehr als ein Ton – die Innovation der Sprachalarmierung
09:30 Uhr Breakout-Räume
13:30 Uhr Breakout-Räume
Wasserstoff: Risikomanagement durch Gaswarnanlagen
Wasserstoff findet aufgrund der Energiewende immer breitere Anwendungsszenarien in allen Sektoren. Dadurch müssen sich alle Projektbeteiligten mit den Sicherheitsaspekten auseinandersetzen. Dieses Impulsreferat beleuchtet den Aspekt Gaswarnanlagen und wie diese helfen können, eine sichere Nutzung zu gewährleisten.

Alexander Kunz ist Elektrosicherheitsberater eidg. FA, Explosion Protection Manager CFPA, Product Manager Dräger Bereich fixierte Gasmesstechnik, Obmann Technische Arbeitskommission Gaswarnanlagen im SES und hat 12 Jahre Branchenerfahrung.
Natürliche Kältemittel
Wir zeigen auf, wie die Substitution synthetischer Kältemittel durch natürliche Alternativen neue Gefahren mit sich bringt und worauf künftig zu achten ist.

Benny Niederberger ist Berater ASGS & IRM und Spezialist ASGS FA bei der Swiss Safety Center AG. Seine Kompetenzen liegen in den Bereichen Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz, Integrales Risikomanagement, Umgang mit Gefahrenstoffen, Notfall- und Ereignismanagement, Sicherheitskonzepte und Schulungen.
Mehr als ein Ton – die Innovation der Sprachalarmierung
Sie erfahren, warum moderne Sprachalarmierungsanlagen weit mehr leisten als herkömmliche Alarmsignale. Es werden die allgemeinen Vorteile dieser Systeme vorgestellt, insbesondere die Bedeutung der deutlichen und verständlichen Sprachübertragung. Die Präsentation beleuchtet, wie Sprachalarmierung Menschen im Ernstfall gezielt informiert, zur richtigen Reaktion anleitet und so die Sicherheit in Gebäuden entscheidend erhöht.

Roman Bütler ist Obmann technische Arbeitskommission SAA/ENS im SES Verband, Teamleiter bei Siemens AG Sprachalarmierung Deutschschweiz und Tessin sowie Dozent an der Schweizerischen Technischen Fachschule Winterthur im Bereich SAA/ENS.
- Auswirkungen der BSV 2026 auf die SES-Richtlinien BMA und BFS
- Die neuen Brandschutzvorschriften im Praxistest – ein Erfahrungsbericht
09:30 Uhr Breakout-Räume
13:30 Uhr Breakout-Räume
Auswirkungen der BSV 2026 auf die SES-Richtlinien BMA und BFS
Haben Sie sich schon gefragt, welche Auswirkungen die BSV2026 auf Stand der Technikpapiere haben? Im Referat wird beleuchtet, was sich in der BSV bezüglich der BMA und BFS geändert hat, beispielsweise rund um Schutzgüter, Schutzziele, Notwendigkeiten, Ausgestaltung und mehr. Ausserdem stellt Kurt Girschweiler dar, wie dies in die SES-Richtlinien BMA und BFS einfliessen wird.

Kurt Girschweiler ist Head Product Line Fire bei Siemens Schweiz AG, Obmann der technischen Arbeitskommission TAK-BMA im SES-Verband sowie Mitglied der Fachkommission VKF-FTB
Die neuen Brandschutzvorschriften im Praxistest – Erfahrungen aus einem Alters- und Pflegeheim
Dieser Vortrag zeigt die wesentlichen Änderungen auf, welche die Brandschutzvorschriften 2026 (BSV 2026) für Alters- und Pflegeheime mit sich bringen. Er erläutert den Übergang vom Ansatz, der sich auf präskriptive Regeln stützt, zu einem Ansatz, der auf einer Risikoanalyse und dem Nachweis des Sicherheitsniveaus gründet. Mit einem Fallbeispiel werden den Teilnehmenden die neuen Anforderungen in den Bereichen Evakuierung, Branddetektion, Qualitätssicherung sowie Sicherheitsorganisation aufgezeigt.

Olivier Burnier ist Geschäftsführer von Fire Safety & Engineering SA in Montreux, Bauingenieur, Inhaber eines CAS-Abschlusses im Bereich Gebäudebrandschutz, VKF-Brandschutzexperte, Dozent an der Eidgenössischen Technischen Hochschule Lausanne und Referent in der Schweiz und im Ausland.
- Situational Awareness im Ernstfall: Drohnen als neue Schnittstelle zwischen Einsatzkraft und Gefahrenzone
- Und plötzlich explodiert ein Akku … Erfahrungen eines Feuerwehrmanns mit Batterien und Akkus zu Hause und im Büro
09:30 Uhr Breakout-Räume
13:30 Uhr Breakout-Räume
Situational Awareness im Ernstfall: Drohnen als neue Schnittstelle zwischen Einsatzkraft und Gefahrenzone
FireDrone bringt eine neue Generation von Inspektionsdrohnen in den Einsatz – speziell entwickelt für extreme Bedingungen wie Hitze, Rauch und Dunkelheit. Im Referat zeigen wir, wie die Drohne als zusätzliches Werkzeug für Einsatzkräfte fungiert und wertvolles Situationsbewusstsein aus der Gefahrenzone liefert – ohne dass Feuerwehrleute selbst ein Risiko eingehen müssen. Die Teilnehmenden erhalten Einblicke in die Entwicklung der Technologie sowie Erfahrungen aus laufenden Pilotprojekten.

David Häusermann ist Mitgründer und CTO von FireDrone sowie Entrepreneurial Fellow an der Empa (Eidg. Materialprüfungs- und Forschungsanstalt). Er bringt umfangreiche Erfahrung in Produktentwicklung und Materialwissenschaft mit – mit Fokus auf Robotern für extreme Temperaturumgebungen.
Und plötzlich explodiert ein Akku … Erfahrungen eines Feuerwehrmanns mit Batterien und Akkus zu Hause und im Büro
Akkus sind aus unserem Alltag nicht mehr wegzudenken. Solange sie unbeschädigt sind und sorgfältig behandelt werden, arbeiten sie zuverlässig und sicher. Mittlerweile ist vermutlich vielen bekannt, dass Akkus aber auch Brände auslösen können – zu Hause, im Büro, in der Tiefgarage mit zum Teil gravierenden Folgen. Wie können Akkus sicher gelagert und geladen werden, und was ist zu tun, wenn ein Akku plötzlich heiss wird oder sich bläht? Ein Einsatzleiter berichtet von Erfahrungen der Feuerwehr mit defekten oder brennenden Akkus.

Dr. Jan Bauke, Ausbildungschef Feuerwehr & Zivilschutz und Kommandant Stv Feuerwehr bei Schutz & Rettung Zürich
In diesem Workshop steigen wir gemeinsam in die Erstbewertung Brandschutz ein – konkret, objektbezogen und Schritt für Schritt. Teilnehmende lernen, wie sie strukturiert prüfen, ob eine präskriptive Nachweisführung möglich ist. Wir schauen uns an, welche massgebenden Systemeigenschaften ein Objekt prägen und wie diese die brandschutztechnischen Anforderungen und das weitere Vorgehen bestimmen. Dabei zeigen wir, dass der Einstieg in die neue Vorschrift weit weniger kompliziert ist, als der Respekt davor oft vermuten lässt. Wir gehen dabei auch ins Detail, behalten jedoch die neue Denk- und Arbeitsweise stets im Blick. Denn wer diese verstanden hat, kann auch mit späteren Anpassungen der noch in Vernehmlassung stehenden Vorschrift souverän umgehen. Zum Abschluss erhalten die Teilnehmenden eine kompakte Übersicht, wie sie mit den Erkenntnissen der Erstbewertung die weiteren Aspekte der BS-Planung klären können. Das Ziel ist klar: Sie gehen mit der Sicherheit nach Hause, den Einstieg in die BSV2026 trittsicher gefunden zu haben.
09:30 Uhr Breakout-Räume
13:30 Uhr Breakout-Räume

René Wölfl ist Brandschutzexperte VKF und Dipl.-Ing. TUD/SIA, Gründer der RISAM AG und langjährig als umtriebiger Planer in der Praxis und engagierter Gastdozent an der FHNW für den Aufbau eines modernen Risk & Safety Managements tätig.
SECURITY
In diesem Keynote wird aufgezeigt, was unter dem Begriff «Schutz kritischer Infrastrukturen» verstanden wird und welche Bereiche zu den kritischen Infrastrukturen zählen. Ebenfalls wird dargelegt, welche Risiken in Zusammenhang mit kritischen Infrastrukturen bestehen – von hybriden Konflikten, Cyber-Angriffen oder Drohnen bis hin zu Naturgefahren. Anschliessend wird vorgestellt, mit welchen Massnahmen Bund, Kantone und Betreiber von kritischen Infrastrukturen die Resilienz der kritischen Infrastrukturen verbessern. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf den bestehenden rechtlichen Vorgaben für die Betreiber und dem Handlungsbedarf angesichts der geänderten Bedrohungslage.
03:30 Uhr Mainstage

Nick Wenger leitet die Geschäftsstelle Schutz kritischer Infrastrukturen im Bundesamt für Bevölkerungsschutz (BABS). Er ist insbesondere zuständig für die Erarbeitung und Koordination der Umsetzung der nationalen Strategie zum Schutz kritischer Infrastrukturen (SKI), die der Bundesrat am 16. Juni 2023 zum dritten Mal nach 2012 und 2017 verabschiedet hat. Er hat an der Universität Bern Geschichte, Politik- und Medienwissenschaften studiert und seit 2008 die Arbeiten zum Schutz kritischer Infrastrukturen in der Schweiz massgeblich mit aufgebaut.
Wegen der Patientensicherheit schreckten bisher viele Gesundheitseinrichtungen vor realitätsnahen Tests von Krisen zurück. Unsere Erkenntnis: Was nicht getestet ist, funktioniert nicht.
09:30 Uhr Mainstage

Urs Meier ist Leiter Governance, Risk und Compliance der Informatik der Insel Gruppe AG und Stellvertretender Leiter der Informatik. Er ist seit über 40 Jahren in der Informatik tätig.
- Drohnen – Gefahr aus der dritten Dimension
- Resilienz durch Synergie: Warum isolierte Sicherheitssysteme für die kritische Infrastruktur nicht mehr ausreichen
- Millionen für Cybersecurity und die Hintertür steht offen
11:10 Uhr Breakout-Räume
13:30 Uhr Breakout-Räume
Drohnen – Gefahr aus der dritten Dimension
Der Drohnenmarkt wächst rasant und wird durch technologische Innovationen sowie aktuelle geopolitische Entwicklungen zusätzlich beschleunigt. Neue Anwendungen in Industrie, Logistik, Sicherheit und Überwachung eröffnen enorme Chancen – gleichzeitig entstehen neue und zunehmend komplexe Bedrohungsszenarien. Moderne Wächterdrohnen und autonome Robotersysteme bieten innovative Möglichkeiten zum Schutz von Arealen, Anlagen und kritischer Infrastruktur. Gleichzeitig steigt die Gefahr durch unkooperative, missbräuchlich eingesetzte oder manipulierte Drohnen. Unternehmen, Behörden und Betreiber kritischer Infrastrukturen sind deshalb gefordert, Risiken frühzeitig zu erkennen und geeignete Schutzmassnahmen zu ergreifen. Das Impulsreferat beleuchtet den zunehmenden Einsatz von Wächterdrohnen sowie von Systemen zur Erkennung, Abwehr und Neutralisierung unkooperativer Drohnen als zentrale Bausteine moderner Sicherheitskonzepte. Dabei wird aufgezeigt, wie entscheidend ganzheitliche Strategien sind, die technologische Möglichkeiten, operative Anforderungen und gesetzliche Rahmenbedingungen miteinander verbinden.

Ronald Andrist ist Senior Sales Engineer und Business Development im Mobilen Objektschutz der Securiton AG. Als Elektriker, Elektro- und Betriebswirtschaftsingenieur HTL, International EMBA und CAS in Nachhaltigkeitsentwicklung bringt er über 30 Jahre Berufserfahrung im technologischen Umfeld mit – lokal wie international. Er ist vertriebsverantwortlich für kundenspezifische Perimeterschutz-Lösungen und für den Aufbau der Drohnensicherheit bei der Securiton AG.
Resilienz durch Synergie: Warum isolierte Sicherheitssysteme für die kritische Infrastruktur nicht mehr ausreichen
In einer Zeit komplexer Bedrohungslagen stossen isolierte Sicherheitssysteme oft an ihre Grenzen. Dieser Vortrag beleuchtet, wie die nahtlose Integration von Zutrittskontrolle, Einbruchmeldung und Videoüberwachung ein synergetisches Schutzkonzept für kritische Infrastrukturen bildet. Wir zeigen auf, wie diese Vernetzung die Detektionsrate erhöht und Reaktionszeiten massgeblich minimiert. Erfahren Sie, wie durch ganzheitliche Ansätze die Resilienz Ihrer Anlagen nachhaltig gestärkt und eine lückenlose Betriebskontinuität sichergestellt wird.

Florian Fischbach ist Application Engineer für physische Sicherheitsanlagen bei der Siemens Schweiz AG. Er hat über 10 Jahre Erfahrung im Brandschutz und der Sicherheitstechnik im DACH-Raum mit Fokus auf die Konzeption integrierter Gesamtsysteme für kritische Infrastrukturen
Millionen für Cybersecurity und die Hintertür steht offen
Viele Betreiber kritischer Infrastrukturen in der Schweiz investieren Millionen in Cybersecurity und lassen die Hintertür buchstäblich offen. Verlorene Schlüssel, unkontrollierte Zugänge, keine Nachvollziehbarkeit: Der physische Schutz verteilter Standorte ist oft der blinde Fleck im Sicherheitskonzept. Dieses Impulsreferat stellt unbequeme Fragen, zeigt reale Schwachstellen – und macht am Beispiel von skyra deutlich, wie ein konsequent neu gedachtes Zutrittssystem genau dort ansetzt, wo klassische Lösungen kapitulieren.

Toni Maric ist Leiter Automatische Türsysteme/Mitglied der Geschäftsleitung bei dormakaba Schweiz AG und begleitet Betreiber kritischer Infrastrukturen bei der Konzeption und Umsetzung ganzheitlicher Zutrittslösungen. Mit langjähriger Erfahrung im Bereich physische Sicherheit und vernetzter Standortinfrastruktur verbindet er technisches Know-how mit strategischer Beratungskompetenz.
- Videosicherheit und Cybersecurity: Wenn Sicherheitsanlagen selbst zum Risiko werden
- Anwendungsrichtlinien für Videosicherheitsanlagen SN/EN 62676-4:2026
- Unternehmensverantwortung für Krisenprävention und Reaktion – unterstützt durch normierte Prozesse nach SN EN 50726
11:10 Breakout-Räume
13:30 Breakout-Räume
Videosicherheit und Cybersecurity: Wenn Sicherheitsanlagen selbst zum Risiko werden
Moderne Videoanlagen sind vernetzt, oft fernwartbar und mit weiteren Sicherheits- und Gebäudesystemen verbunden. Das macht sie leistungsfähig – aber auch angreifbar. Martin Hänggi zeigt in diesem Vortrag, warum Videoüberwachung heute auch ein IT-Security-Thema ist. Anhand praxisnaher Beispiele erfahren die Teilnehmenden, welche Risiken besonders häufig unterschätzt werden, welche Best Practices sich bewährt haben und welche No-Go’s bei Planung und Betrieb unbedingt vermieden werden sollten.

Martin Hänggi, Inhaber der EOTEC AG, verbindet 25 Jahre Erfahrung an der Schnittstelle von IT, Cybersecurity und Videosicherheit. Er verfügt über fundierte Weiterbildungen in IT-Security, Risk Management und Unternehmensführung. Zudem war er als Dozent für IT-Security tätig.
Anwendungsrichtlinien für Videosicherheitsanlagen SN/EN 62676-4:2026
Dieses Impulsreferat geht auf die Neuerungen der überarbeiteten Neufassung der zentralen Norm „Anwendungsrichtlinien für Videosicherheitsanlagen SN/EN 62676-4:2026“ ein. Es erklärt die wesentlichen Inhalte der Norm, die wichtigsten Änderungen gegenüber der Version von 2013 und die Key-Takeaways.

Thomas Adler ist Obmann der TAK Videosicherheitsanlagen im Verband Schweizerischer Errichter von Sicherheitsanlagen (SES)
Unternehmensverantwortung für Krisenprävention und Reaktion – unterstützt durch normierte Prozesse nach SN EN 50726
Die SN EN 50726 beschreibt normierte Prozesse zur Prävention und Reaktion auf Krisensituationen in Unternehmen, Verwaltungen und Bildungseinrichtungen. Der Vortrag zeigt, welche Verantwortung Betreiber und Unternehmensleitungen heute tragen und wie Risiken strukturiert identifiziert, bewertet und behandelt werden können. Praxisbeispiele verdeutlichen den Aufbau wirksamer technischer und organisatorischer Sicherheitsstrukturen.

Hans-Peter Benz ist Geschäftsführer Commend AG (Schweiz) und Mitglied der CENELEC TC 79, TAK SAA (SES) und DKE/AK 713.0.19
- Sicher durchs Projekt: Wie entsteht eine moderne Zutrittskontrolle?
- Was ein Einbrecher über Ihr Zutrittssystem weiss – und Sie vielleicht nicht
- Dem Forensiker über die Schulter geschaut: So arbeitet die Spurensicherung
11:10 Uhr Breakout-Räume
13:30 Uhr Breakout-Räume
Sicher durchs Projekt: Wie entsteht eine moderne Zutrittskontrolle?
In diesem Impulsvortrag erfahren Sie, wie eine moderne Zutrittskontrolle strukturiert von der Planung bis zur Inbetriebnahme umgesetzt wird. Im Fokus stehen ein klarer Projektablauf sowie die reibungslose Zusammenarbeit zwischen Planung, Bauleitung und Montage.

Marcel Wyss ist Leiter Projekte & Service bei der BSW SECURITY AG und seit vielen Jahren operativ in den Sicherheitssystemen unterwegs.
Was ein Einbrecher über Ihr Zutrittssystem weiss – und Sie vielleicht nicht
Einbrecher sind keine Zufallstäter. Sie kennen die Schwächen gängiger Zutrittssysteme. Kopierbare Schlüssel, fehlende Protokolle, schlecht verwaltete Zutrittsrechte und nutzen sie gezielt. Lukas Baumann dreht den Spiess um: Er zeigt, was ein Profi an Ihrem System sieht, wo die blinden Flecken liegen und wie moderne digitale Zutrittskontrolle dem Einbrecher genau das wegnimmt.

Lukas Baumann ist seit 2012 im Sicherheitsbereich tätig, in diversen Positionen und Gewerken rund um Einbruchmeldeanlagen, Videoüberwachung und Zutrittskontrolle. Heute leitet er das Product Management bei Salto Systems AG Schweiz und verantwortet daneben die Marktentwicklung digitaler Zutrittslösungen für den Schweizer Wohnbau.
Dem Forensiker über die Schulter geschaut: So arbeitet die Spurensicherung
Der Vortrag gewährt spannende Einblicke in die Arbeit der modernen Spurensicherung und Forensik. Anhand realitätsnaher Beispiele wird gezeigt, wie Spuren am Ereignisort professionell gesichert und anschliessend im Labor ausgewertet werden. Zudem erhalten die Teilnehmenden einen Einblick in die Spurensuche nach Brandereignissen sowie in die Brandursachenermittlung mittels Eliminationsverfahren. Der Vortrag verbindet kriminaltechnisches Wissen mit praxisnahen Fallbeispielen und zeigt, wie aus kleinsten Hinweisen entscheidende Erkenntnisse für die belastbare Beweiskette gewonnen werden.

Dr. Andreas Rippert ist promovierter Chemiker mit Venia Legendi und seit 2005 in der Forensik tätig. Als Dokumentenexperte und Leiter des Kompetenzzentrums Forensik der Kantonspolizei St. Gallen verfügt er über langjährige Erfahrung in der kriminaltechnischen Spurensicherung und forensischen Analyse.
In diesem Workshop erläutern wir, wie eine gesamtheitliche Lösungsplanung von Brief- und Paketfachanlagen angegangen werden sollte – inklusive den Schnittstellen zur (digitalen) Schliessanlage, der Sprechanlage und dem Nutzerdatenmanagement. Am Beispiel der SchlaueBox wird der Weg zu einer integrierten und komfortablen Lösung im Eingangsbereich von Immobilien aufgezeigt.

Marco Lisser ist Leiter Produkt und Innovation sowie Mitglied der Geschäftsleitung der Huber AG.
11:10 Uhr Breakout-Räume
13:30 Uhr Breakout-Räume
SAFETY
In seinem Keynote zeigt Eric Montandon die Geschichte des Systemgedankens und die Argumente dafür auf. Er erläutert die Umsetzung von Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz (ASGS) mit System aus der Sicht der Betriebe und geht auf den Vollzug von ASGS ein – einst, heute und in Zukunft.

Eric Montandon ist Agraringenieur, Sicherheitsingenieur, Erwachsenenbildner und Leiter der ASA-Fachstelle der EKAS (Eidgenössische Koordinationskommission für Arbeitssicherheit)
13:30 Uhr Mainstage
In dieser einzigartigen Präsentation werden humorvolle Geschichten, evolutionspsychologische Erkenntnisse und praktische Impulse verbunden. Mit einer Mischung aus Stand-up-Comedy und Fachthemen zeigt der Safeman, warum wir uns manchmal wie «Neandertaler mit Arbeitsvertrag» verhalten und was wir tun können, um sicherer zu arbeiten.
Live-Performance von ZEBRA-FACTOR
13:30 Uhr Mainstage
- Sicherer Betrieb von Maschinen und Gesamtanlagen
- Verordnung (EU) 2023/1230 über Maschinen – Wesentliche Veränderung an Maschinen
- Warum Menschen PSA nicht tragen – und was das über die Sicherheitskultur verrät
09:30 Uhr Breakout-Räume
11:10 Uhr Breakout-Räume
Sicherer Betrieb von Maschinen und Gesamtanlagen
Welche gesetzlichen Anforderungen haben Betreiber von bestehenden Maschinen und Gesamtanlagen in der Schweiz zu erfüllen? Und welche Rolle spielt dabei die Verordnung (EU) 2023/1230 über Maschinen?

Urs Kaufmann ist diplomierter Sicherheitsingenieur und Experte für Maschinensicherheit sowie industrielle Anlagen mit langjähriger Praxis- und Projekterfahrung in den Bereichen CE-Konformität, Betriebssicherheit und technische Regulierung. Er begleitet Unternehmen bei der sicheren Planung, Modernisierung und dem gesetzeskonformen Betrieb von Maschinen und Gesamtanlagen.
Verordnung (EU) 2023/1230 über Maschinen – Wesentliche Veränderung an Maschinen
Was ist bei Wesentlichen Veränderungen an Maschinen und Gesamtanlagen zu beachten und wie sind die neuen gesetzlichen Anforderungen der Verordnung (EU) 2023/1230 über Maschinen und des Cyber Resilience Act umzusetzen?

Renato Walker ist diplomierter Sicherheitsingenieur und Leiter der NSBIV AG, Zertifizierungsstelle SIBE Schweiz (Notified Body 1247). Mit seiner langjährigen Praxiserfahrung im Maschinen- und Anlagenbau unterstützt er Unternehmen beim Bau, gesetzeskonformen Inverkehrbringen sowie bei Veränderungen von Maschinen oder Gesamtanlagen in unterschiedlichen Industriebereichen.
Warum Menschen PSA nicht tragen – und was das über die Sicherheitskultur verrät
Laura Dorman geht in ihrem Impulsreferat der Frage nach, warum Menschen PSA trotz Vorschriften oft nicht tragen – und was das eigentlich über die Sicherheitskultur im Unternehmen aussagt. Dabei verbindet sie Themen wie Mitwirkung der Mitarbeitenden, Tragekomfort, Passform, Einbezug bei der PSA-Auswahl sowie Führung und Verhalten miteinander.

Seit 2011 ist Laura Dorman in einer Liebesgeschichte mit PSA. Als selbsternannte „Gloveaholic“ ist Laura leidenschaftlich, wenn es um PSA sowie Gesundheit und Sicherheit geht. Seit Mai 2026 ist sie Präsidentin der PSA-Organisation „Swiss Safety“ in der Schweiz und ausserdem zertifizierte Fachkraft für Arbeitssicherheit. Wenn sie sich nicht gerade mit ASGS beschäftigt, findest du Laura auf der Bühne – beim Comedy, Improv oder Theater.
- Prävention und Bewältigung von Ereignissen, Notfällen & Krisen: DER Standard, auch bei Ihnen?
- Braucht es eine Betriebssanität? Und wenn ja: was bringt das?
- Der blinde Fleck in der Prävention: Warum die grössten Belastungen moderner Büroarbeit oft unsichtbar bleiben
09:30 Uhr Breakout-Räume
11:10 Uhr Breakout-Räume
Prävention und Bewältigung von Ereignissen, Notfällen & Krisen: DER Standard, auch bei Ihnen?
Wie für die Behandlung des Herzinfarkts im Spital, gibt es auch im Notfallmanagement Standards. Standards sind sinnvoll, weil sie besser wirken, sicherer und effizienter sind. Diesen Standard hat JDMT geschaffen. Andreas Juchli berichtet über die Erfahrungen und zeigt eindrücklich auf, warum es heute nicht mehr sinnvoll ist, nicht auf den Standard von JDMT zu setzen. Weiter zeigt Andreas Juchli auf, welchen Zusatznutzen Ihr Notfallmanagement hat und die Akzeptanz bei den Mitarbeitenden nicht nur erhöht, sondern gar als Unternehmensvorteil genutzt werden kann.

Andreas Juchli ist Geschäftsführer der JDMT Group AG, einer Gesamtdienstleisterin für die Prävention und Bewältigung von Ereignissen, Notfällen und Krisen. Anlässlich der sicher27 gibt JDMT Einblicke in ihr System, das die Hilfeleistung wirksamer und sicherer macht, Kosten spart und sogar die Aussenwirkung des Unternehmens auf dem Arbeitskräftemarkt stärkt.
Braucht es eine Betriebssanität? Und wenn ja: was bringt das?
Arbeitgeber müssen gemäss Arbeitsgesetz, passender Verordnung und ausführender Wegleitung die Erste Hilfe für ihre Mitarbeitenden, für Kunden und Besucher sowie für Mitarbeitende von Drittfirmen im Betrieb sicherstellen. Braucht es dafür also eine Betriebssanitäts-Organisation? Und wenn ja, ist das nur ein weiterer Kostenpunkt oder bringt das auch weitere Mehrwerte?

Morgana Dias-Langhi ist Vorstandsmitglied in der Schweizerischen Vereinigung für Betriebssanität (SVBS), SiBe Brandschutz, BLS-AED-SRC-Instruktorin, Samariterlehrerin sowie Safety & Security Specialist bei Swiss Re.
Der blinde Fleck in der Prävention: Warum die grössten Belastungen moderner Büroarbeit oft unsichtbar bleiben
Arbeitsschutz und Prävention sind darauf ausgelegt, Risiken zu erkennen und zu vermeiden. Doch in der Schreibtischarbeit entstehen viele gesundheitliche Belastungen nicht durch einzelne Ereignisse, sondern über Stunden, Tage und Monate hinweg. Der Vortrag beleuchtet, warum klassische Methoden dabei an Grenzen stossen und wie Unternehmen Belastungen im Arbeitsalltag besser verstehen und präventiv und dezentral reduzieren können.

Simon Kaltwasser ist Sportwissenschaftler und Business Development Manager bei Deep Care, einem deutschen HealthTech-Unternehmen, das mit seiner KI-gestützten Assistenz Isa die Gesundheitsprävention am Arbeitsplatz neu definiert, indem Stress, Bewegungsmangel und ungesunde Arbeitsmuster frühzeitig erkannt und durch gezielte Empfehlungen verhindert werden. Durch die Kombination von Sensorik, Verhaltenswissenschaft und KI unterstützt Isa bereits über 250 Unternehmen, Krankenkassen und Institutionen in Europa und den USA.
- Ethanol – die unterschätzte Brand- und Explosionsgefahr
- Von Brand- und Explosionsschutz bis zur Arbeitssicherheit: Der digitale Weg zum sicheren Umgang mit Chemikalien
- Excel war gestern – wie die digitale Transformation in der Arbeitssicherheit und im Gesundheitsschutz gelingt
09:30 Uhr Breakout-Räume
11:10 Uhr Breakout-Räume
Ethanol – die unterschätzte Brand- und Explosionsgefahr
Als leicht entzündliche Flüssigkeit bildet es bereits bei Raumtemperatur zündfähige Dampf Luft Gemische, oft ohne wahrnehmbares Risiko. Das Referat hinterfragt die verbreitete Verharmlosung und zeigt, warum nicht die Substanz selbst, sondern unser Umgang damit zur eigentlichen Gefahr wird.

Jeremy Wagner ist Berater ASGS & IRM, Spezialist ASGS mit eidg. Fachausweis beim Swiss Safety Center. Seine Kompetenzen liegen in den Bereichen Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz, Integrales Risikomanagement, Evakuationsplanung, Business Continuity Management, Schulungen, Ausbildungskonzepte sowie Notfall- und Ereignismanagement.
Von Brand- und Explosionsschutz bis zur Arbeitssicherheit: Der digitale Weg zum sicheren Umgang mit Chemikalien
Chemikalien bieten unterschiedliche Gefährdungen – sie können explosiv, entzündlich oder gesundheitsschädlich sein. Der sichere Umgang mit Chemikalien im Betrieb ist deshalb von grosser Bedeutung. SICHEM ist die nationale Plattform zur Unterstützung des sicheren Umgangs mit Chemikalien im Betrieb. Das Referat zeigt praxisnah, wie Unternehmen Chemikalienverzeichnisse digital verwalten, Sicherheitsdatenblätter zentral organisieren und gesetzliche Anforderungen effizient umsetzen können. Anhand konkreter Beispiele werden zentrale Funktionen von SICHEM vorgestellt, von der Lagerung gefährlicher Chemikalien bis zur Unterstützung bei Schutzmassnahmen und Betriebsanweisungen.

Dr. Bojan Gasic ist wissenschaftlicher Mitarbeiter im Ressort Chemikalien und Arbeit (ABCH) des Staatssekretariats für Wirtschaft SECO. Er befasst sich mit dem sicheren Umgang mit Chemikalien am Arbeitsplatz sowie mit der Weiterentwicklung der Bundes-Plattform SICHEM zur Unterstützung von Unternehmen und Vollzugsbehörden beim Chemikalienmanagement. Zu seinen Tätigkeiten gehören insbesondere die digitale Verwaltung von Chemikalienverzeichnissen, die Beurteilung von Gefährdungen und Risiken, die Lagerung gefährlicher Chemikalien sowie die Umsetzung gesetzlicher Anforderungen im Bereich Chemikalien und Arbeitnehmerschutz.
Excel war gestern – wie die digitale Transformation in der Arbeitssicherheit und im Gesundheitsschutz gelingt
Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz sind praktische Themen. Sie betreffen Menschen und finden während der Arbeit statt. Damit das gelingt, braucht es jedoch viel Hintergrundarbeit: Datenerfassung, Analysen, Checklisten, massgeschneiderte Massnahmen und rechtssichere Dokumentationen. Dieses Impulsreferat bietet einen roten Faden, wie der Einstieg in die Digitalisierung von Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz gelingen kann.

Marco Lobsiger ist Sicherheitsfachmann EKAS und Geschäftsführer der Lobsiger & Partner GmbH.
BLS-Quick (Basic Life Support) ist ein kurzer, kompakter Erste-Hilfe-Kurs zur Wiederbelebung. In 60 Minuten lernen Teilnehmende, einen Herz-Kreislauf-Stillstand zu erkennen, den Notruf zu alarmieren, eine Herzdruckmassage durchzuführen und einen Defibrillator (AED) anzuwenden. Der Fokus liegt auf dem praktischen Handeln im Notfall.

Urs Althaus ist Vorstandsmitglied in der Schweizerischen Vereinigung für Betriebssanität (SVBS) und Samariterlehrer.
09:30 Uhr Breakout-Räume
11:10 Uhr Breakout-Räume
13:30 Uhr Breakout-Räume

